Wir haben in Hamburg natürlich einiges Kulinarisches ausprobiert: sehr viel Fast Food wie z.B. alle erdenklichen Sorten Fisch-Brötchen.
An unserem letzten Abend waren wir auch ‘richtig’ essen (die Tage davor ging es sich aufgrund des Abendprogramms nie aus). Das Lokal “Nagel” war sehr urtümlich und authentisch und hatte richtig gute Küche.



Auf der Heimfahrt im Nightjet haben wir verglichen mit der Hinfahrt besser geschlafen. Das lag aber vielleicht auch daran, dass wir uns dieses Mal schon besser vorbereitet haben (Stichwort: zweite Decke, Schal und Schirmkapperl).
Geräuschmäßig bekommt man von der Zugfahrt selbst nicht viel mit. Personen, die am Gang reden hört man natürlich schon. Das Öffnen und Schließen der Mini-Cabins ist jedoch relativ ‘laut’ und könnte eventuell nervig werden, wenn die Passagiere rundherum die Schiebetür ständig auf- und zumachen. Gleiches gilt für die Lichtsteuerung in der Mini-Cabin: jeder Knopfdruck wird mit einem lauten Piep bestätigt. Wir hatten mit unseren Mitreisenden aber wirklich Glück und keine Probleme. Die Matratze in den Kabinen ist ausreichend komfortabel (schätzungsweise ca 6cm dick). Man darf wiederum nicht vergessen, dass man in einem Transportmittel ist 😉.


Die oberen Kabinen sind vorne beim Fenster leicht gewölbt, die unteren Kabinen haben eine gerade Wand zum Anlehnen. Wir hatten die Zwischenwand zwischen unseren Kabinen offen, wenn sie geschlossen ist kann man eventuell schon ein etwas beengendes Gefühl bekommen. Wir hatten aber ausreichend Platz und keine Probleme.

Folgende Vorbereitungen sind unserer Meinung nach sinnvoll für eine komfortable Reise:
- Weste/Pullover mit Kapuze (wegen Luftzug)
- Stoffsackerl mit kleinem Gästehandtuch und Flasche mit Leitungswasser fürs Zähneputzen
- Badeschlapfen/Flip Flops, um damit zum Klo oder zum Bad zu kommen (der Boden kann dort schon Mal nass sein)
- Schlafmaske (brauche ich, Michaela, nicht da die Jalousien ausreichend abgedunkelt waren)
- Wir hatten auch unsere eigenen Reiseschlafsäcke für zusätzlichen Schlafkomfort


Ganz praktisch ist die Steckdose und der USB-Anschluss, um während der Fahrt das Handy zu laden. Es gibt auch eine Anzeige, auf der man sieht ob die Toilette oder der Waschraum gerade belegt sind.


Zusammenfassend kann man sagen, dass die Reise im Nachtzug in den Mini-Cabins definitiv eine coole Sache ist und auch den Umständen entsprechend komfortabel war. Pro: ‘privater’ Bereich, abschließbare Fächer für Handgepäck und Schuhe (für größere Gepäckstücke gibt es Platz im Sitzwagen – mittels ‘Band’ abschließbar), Frühstück. Kontra: Der kalte Luftzug durch die Luftschlitze war leider ziemlich störend, vor allem, weil man das nicht selbst ausstellen/ändern kann. Falls man zu viert reist, würden wir zukünftig das 4er Abteil nehmen und hoffen, dass es dort weniger frisch ist 😅. Aber wenn wir zu zweit verreisen, würden wir die Mini-Cabins wieder buchen. 🎉 Wir sind kurz nach 09:00 Uhr am St. Pölten Hbhf angekommen – das wars somit mit unserer Hamburg Reise. Bis zum nächsten Mal 🤗🚂🥳