Für den Nordwesten von Teneriffa haben wir uns Garachico als Ausgangspunkt ausgesucht. Garachico ist eine kleine Ortschaft, direkt am Meer, aber nicht so stark touristisch. Im Vergleich sind die Essenspreise oder auch Mitbringsel aus dem Souvenirsladen etwas günstiger und man hat schon das Gefühl, dass hier Einheimische leben.







Unser erster Ausflug hat uns nach Icod de los Vinos geführt. Diese Stadt hat einen wunderschönen Stadtkern mit sehr vielen Bäumen und Pflanzen, aber berühmt ist sie für den Drago Milenario. Laut Reiseführer ist der Drachenbaum zwar eher 600-800 Jahre alt, aber so genau muss man es ja nicht nehmen 😁. Auf jeden Fall war der Spaziergang durch die Stadt die Reise wert und wir haben auch ein leckeres Mitbringsel, karamellisierte bzw. gebrannte Kokoschips, ergattert.










Weiter ging’s nach San Juan de la Rambla. In diesem Dort steht sie Zeit noch still, mit vielen alten Häusern mit Holzfenstern und Holzbalkonen, die es zu bewundern gibt. Wir wollten uns auch den dortigen Naturpool ansehen. Dabei handelt es sich um einen von natürlichen Steinen und Lavaströmen abgegrenzten Bereich am Meer. Es hätte grundsätzlich sehr einladend ausgesehen aber bei dem Wellengang wäre das viel zu gefährlich gewesen.





Nach einer Mittagspause sind wir dann vom Nachbarort Las Aguas einen Küstenwanderweg entlang gegangen. Ordentlich windig wars, aber man hat einen spektakulären Ausblick auf die Küste und der Anblick, wenn das Meer gegen die Felsen donnert, ist schon ziemlich beeindruckend.










Unser Ausflug nach Porto de la Cruz war eigentlich ein Zwischenstopp am Weg zu unserer nächsten und letzten Unterkunft. Der erste Parkplatz auf dem wir parken wollten war mir (Gregor) etwas zu shady, daher sind wir dann ins Parkhaus eines Einkaufszentrums gefahren. Pro-Tipp: wir haben das bisher drei Mal gemacht, der Schranken zum Einkaufszentrum-Parkhaus war immer offen, kontrolliert hat keiner und es ist er immer genug Platz – war cool, da wir uns Geld gespart haben und vor der Weiterfahrt kann man gleich einkaufen.
In Porto de la Cruz gibt es sehr schöne schwarze Strände, die über eine Parkanlage begehbar sind. Leider durfte man nicht schwimmen gehen, da das Wasser durch Abwasser verunreinigt war. Es war trotzdem ein schöner Spaziergang durch die Stadt, es waren aber doch sehr viele Touristen unterwegs.









Unsere Weiterfahrt hat uns nach La Orotava gebracht, einer Ortschaft unweit von Porto de la Cruz. La Orotava ist an den Hügel gebaut, daher geht es dort etwas stärker rauf und runter. Uns hat die Ortschaft aber sehr gut gefallen, es gibt eine sehr hübsche Altstadt mit Kopfsteinpflaster, viele gut erhaltene Gebäude mit kolonialer Architektur und zwei richtig schöne Gärten, in denen man sich ausruhen und die Seele baumeln lassen kann. Einer davon ist ein botanischer Garten, in dem früher Pflanzen aus Übersee ans europäische Klima gewöhnt wurden.













Der zweite Garten ist eine viktorianisch angelegte Parkanlage, dir ursprünglich Mal ein Mausoleum beherbergen sollte. Das Mausoleum gibt es, es ist allerdings nicht belegt 😅.


Von allen Städten und Ortschaften hat uns La Orotava bisher am besten gefallen. Falls wir Mal wieder nach Teneriffa reisen, können wir uns gut vorstellen, anstatt Garachico hier ein paar Nächte zu verbringen. Unseren letzten Tage werden wir in San Cristobal de la Laguna übernachten und das Anaga-Gebirge erkunden.
Guten Morgen ihr Lieben, es ist gewaltig, was ihr da immer berichtet. Ein toller Bericht über die komplette Insel Teneriffa.
Euer Hauptberuf sollte eigentlich #Reiseberichterstatter# sein, und nicht das, was ihr sonst so arbeitet!
Spaß, macht so weiter mit dem Geld beschaffen, wie bisher!
LG Johann 💋🇦🇹🍀
Danke, wir bemühen uns ^^
Schöne Bilder und interessanter Reisebericht von Teneriffa..Wir wünschen Euch noch erlebnisreiche Urlaubstage