Nach unseren Tagen am Teide sind wir für zwei Nächte in Arona untergekommen. Arona ist ein kleines Dorf ca. 20 Minuten nördlich von Playas de las Americás und absolut nicht touristisch 😂. Unsere Unterkunft war 50 Meter vom Dorfhauptplatz entfernt, an unserem ersten Abend hatte kein Restaurant offen und generell war es einfach sehr ruhig. In unserer Unterkunft (EcoVerode Hotel Emblemático) hatten wir von unserem Zimmer direkten Zugang zum wunderschönen, blühenden Garten und konnten auch draußen bei der aufgehenden Sonne frühstücken.




Unser erster Ausflug hat uns nach Adeje zu einer Wanderung durch die Schlucht “Barranco del Infierno” geführt. Ziel ist ein Wasserfall am Ende einer Klamm, uns wurde aber von Anfang an gesagt, dass man sich keine Niagarafälle erwarten darf. Die Tour war richtig spannend, weil es die erste Hälfte des Weges verdammt heiß war. Die Felswände sind von Kakteen gesäumt und es kreischen unterschiedliche Vögel die in diesem Naturschutzgebiet leben.






Die zweite Hälfte des Weges führt entlang des Bachlaufs und strotzt nur so vor grün – sehr unüblich für den Süden von Teneriffa. Man kann Frösche hören und kämpft sich förmlich durch das Unterholz, Rutschgefahr auf nassen Steinen inklusive. Mich (Gregor) hat es beim Rückweg einmal ordentlich aufghaut 😅. Die Temperatur in der Klamm ist auch signifikant niedriger, uns wurde im Gegensatz zum ersten Part richtig kalt. Nach gut drei Stunden haben wir die Strecke aber hin- und zurückgelegt und haben uns danach einen früheren Feierabend in unserer Unterkunft gegönnt.



Am Donnerstag stand dann etwas Kultur am Weg von Arona nach Garachico am Programm. Wir haben einen Zwischenstopp in Playa San Juan, einem kleinen Ort mit sehr ruhiger Atmosphäre gemacht. Dort gibt es eine sehr hübsche Promenade, aber Action darf man dort nicht erwarten.


Etwas weiter nördlich waren wir dann in Alcalá, das schon etwas größer ist. In Alcalá gibt es ein paar Meer-Naturpools, in denen wir uns auch ein kurzes Bad gegönnt haben. Die Pools sind frei zugänglich, haben teilweise auch einen Rettungsschwimmer und bieten einen geschützten Bereich um sich treiben zu lassen und das Meer zu bewundern. Die Promenade ein Stück weiter gibt es danach noch drei kleine Buchten mit schwarzem Strand. Dieser besteht aus kleinen schwarzen Steinen, ist hübsch anzusehen, aber ich glaube nicht, dass er sich zum Sandburg Bauen eignet 😂. Bei unserer Runde durch den Ort sind wir auch am Hauptplatz vorbei gekommen und haben die Vorbereitung für ein Fest am Wochenende mitbekommen. Leider sind wir da nicht mehr in der Gegend, aber es hat schon sehr hübsch ausgesehen.





Unser letzter Zwischenstopp an der Westküste war Los Gigantes. Dort gibt es riesige Felsklippen zu bewundern, die in das Meer ragen. Man kommt sich wieder richtig klein vor bei so einem Anblick. Los Gigantes ist aber auch um einiges touristischer als Alcalá und Playa San Juan. Ein TUI-Hotelkomplex versperrt von einigen Punkten die Sicht auf die Klippen (wer hat das genehmigt?). Wir sind die Strandpromenade entlang gewandert, aber alles in allem war es nicht so nach unserem Geschmack, da sind uns die kleinen Ortschaften lieber.


Zu guter Letzt waren wir noch in Masca. Man liest so einiges über die Straße dorthin (sehr kurvenreich, teilweise richtig eng etc), aber es war schon spät (gegen 16 Uhr), also haben wir uns gedacht, wie schlimm kann es schon sein. Tja, falsch gedacht, am Hinweg sind uns zig Autos und auch mehrere Reisebusse begegnet. Denen auszuweichen bzw. an ihnen vorbei zu fahren hat uns ganz schön ins Schwitzen 😰 gebracht. Man muss noch dazu sagen, wir waren spät dran und am Donnerstag ist die Masca-Schlucht gar nicht begehbar, also wie muss es dort dann von Freitag bis Sonntag zugehen (an den Tagen ist die Schlucht offen)? Masca an sich ist eine sehr schöne Ortschaft, inmitten der Berge, mit Blick auf das Meer (die berühmte Masca-Schlucht kann man ja entlang wandern) und auf jeden Fall einen Besuch wert. Der Ausblick war einfach richtig schön. 🤩 Wir würden allerdings keinem empfehlen, selbst mit dem Auto hinzufahren (oder wenn dann gleich in der Früh oder am frühen Abend), denn das ist schon etwas stressig. Und schon gar nicht mit dem eigenen, da sind wahrscheinlich ein paar Kratzer oder Dellen vorprogrammiert.







Super Reisebericht.Wertvolle Tipps für meine nächste Reise nach Teneriffa
Gerne, wir können uns dann gerne Mal unterhalten wo du übernachten kannst und was sich auszahlt anzuschauen.