Für unsere Wanderungen im Teide Nationalpark haben wir uns zuest für die Route 1 nach La Fortaleza entschieden. Auf dieser relativ leicht begehbaren Route sind wir durch Strauch-Landschaften gewandert und haben auch die Auswirkungen des letzten Brandes gesehen. Verkohlte Sträucher und schwarze Stämme von (wieder grünen) Bäumen sind die Zeugen davon. Die Natur erholt sich, aber in diesen Höhen eher langsam.






Der zweite Teil der Strecke ging durch eine karge Stein-Landschaft, die wirklich Ähnlichkeit mit Fotos von Mondlandschaften hatte. Von dort hatten wir einen wahnsinnig schönen Blick auf den Teide und haben auch unsere Instagram-Posen geprobt 😉. Diese Route (Route 1 nach Fortaleza) war ein echtes Highlight, es waren kaum Leute unterwegs und man hatte Zeit um die Landschaft zu genießen.




Für Tag zwei haben wir recht spontan am Vortag ein Ticket für die Seilbahn auf den Teide ergattert. Es ging “früh” los, da wir knapp 1h Autofahrt vor uns hatten und um 10:30 unser Timeslot war. Weil wir jedoch früher dort waren, durften wir schon um 10:00 Uhr nach oben fahren. Von unserem Hotel in Vilaflor sieht man “auf die Wolken drauf” und hat einen super Ausblick auf die darunter liegenden Ortschaften und die Küste von Teneriffa, aber der Blick vom Gipfel des Teide toppt das ganze. Auf 3500m Höhe (der Gipfel befindet sich auf 3700m – dafür benötigt man aber ein extra Ticket, das wir nicht hatten) schaut man von oben auf das Hochplateau, das den Krater des ursprünglichen Urvulkans bildet und sieht darüber hinaus ‘die ganze Welt’. Auf dem Weg zu einem Aussichtspunkt haben wir gemerkt das uns relativ schnell die Luft ausgegangen ist, die dünne Luft und die Kälte merkt man sichtlich. Wir sind aber belohnt worden, am Ende des Weges waren La Gomera, El Hierro und La Palma gleichzeitig im Blick und natürlich hat man von einem anderen Aussichtspunkt Gran Canaria gesehen.









Für unseren Aufstieg waren wir mit mehreren Schichten gut angezogen, hatten genügend Wasser dabei und unsere Wanderschuhe an. Zurück in der Bodenstation haben wir eine kleine Pause eingelegt und dem Treiben zugesehen, aber es ist echt ein Wahnsinn was (und vor allem wie) die Leute zur Besichtigung des Teide kommen. Kurze Hose, Minirock, Spaghetti-Trägerleiberl und auch Sandalen oder Flip-Flops waren dabei. Zumindest beim Schuhwerk war der Kontrolleur aber sehr hart, wir haben einige Diskussion gehört bei denen er Fahrgästen den Zutritt verweigert hat, weil sie keine vernünftigen Schuhe hatten. Und Mal ganz ehrlich, recht so.
Nach unserer Pause sind wir den “leichten” Wanderweg entlang der Roques de García, von Lava-Ausstöẞen geformten Türmen, gegangen. Der Startpunkt ist leider sehr von Touristen und Reisebussen überlaufen, daher haben wir 1km entfernt am Straßenrand geparkt. Am Ausgangspunkt ist schon richtig viel los, kein Vergleich zu unserer Wanderung am Vortag, aber nach 20min und dem letzten gut erreichbaren Aussichtspunkt hatten wir die Natur wieder mehr für uns alleine. Der Rundwanderweg war spektakulär, man konnte die Formationen von allen Seiten bewundern, aber von ‘leicht’ kann leider keine Rede sein. Trotzdem, es gab genügend Lavasteine und erstarrte Lavaflüsse zu bewundern 😀.








Für uns war der Teide Nationalpark definitiv ein Highlight und wir würden jedem Teneriffa-Besucher ein paar Tage Aufenthalt in Vilaflor als Ausgangsbasis für Besuche und Wanderungen im Nationalpark empfehlen!
Einzigartige Vulkanlandschaft über den Wolken, wo die Freiheit grenzenlos ist. Der Ausblick ist traumhaft.
Geniale Bilder, war sicher ein toller Ausflug ☺️
Ja, also der Teide Nationalpark ist wirklich super. Und irgendwie kommt es einem wie eine eigene Insel vor, weil alles unterhalb der Wolkendecke gefühlsmäßig “nicht existiert”. Und da man über den Wolken ist gibt’s immer Sonnenschein 😄.