Am Dienstag haben wir uns auf ein (geistliches) Abenteuer aufgemacht und sind den Weg durch die Heiligengeist-Klamm gegangen. Aufgrund des Regens in der Nacht und in der Früh waren wir etwas unsicher, aber letztendlich sollte es sich auszahlen. Laut Internet handelt es sich ja um eine leichte Route die man auch mit Kindern machen kann, also so schlimm kann es doch nicht sein, wenn es ein bisschen regnet, oder?




Auf jeden Fall war der Aufstieg durch die Klamm abenteuerlich, durch den Regen war es etwas rutschig und wir mussten zig Mal den Bach queren 😄. Es ging auch stetig bergauf, weswegen wir uns nach dem ersten Drittel auch überlegt haben, ob es nicht besser wäre umzudrehen … Aber wir haben durchgehalten und sind mit sehr schönen Naturwasserfällen und unzähligen Begegnungen mit Salamandern belohnt worden. Positiver Nebeneffekt ist, dass wir jetzt auch wissen dass unsere Wanderschuhe wirklich etwas Wasser aushalten 😅.

Nach der Klamm ging es über die Alm zum slowenischen Dorf “Heiliger Geist am Osterberg” und zur dortigen Kirche, die auf der Bergspitze steht. Aus Sicherheitsgründen haben wir extra unser Reisepässe mitgenommen (am Vortag haben wir vergessen sie einzupacken ^^). Aus dem Dorf gab es einen fantastischen Blick auf das Umland und tief hängende Wolken waren unter uns und haben dem ganzen einen mystischen Touch verliehen.








Der Weg zurück ging entlang des Grenzwanderwegs, bei dem man regelmäßig zwischen Österreich und Slowenien wechselt. Aber auch hier gab es entlang des Weges einige Labstationen, um sich zu stärken oder ein Glas Wein zu trinken.


Am Abend haben wir uns dann wieder mit eine guten Jause belohnt.
